Wirtschaft
anders denken.

Heute, 10. Mai 2016, erscheint die OXI Printausgabe

06.05.2016
Ein Titelblatt von OXI und eine KaffeetasseIn wenigen Tagen ist es so weit: Machen Sie sich bereit für die OXI-Printausgabe!

Heute ist es so weit: Die erste Printausgabe von OXI – Wirtschaft für Gesellschaft erscheint am Kiosk und in ihren Briefkästen.

Anders über Wirtschaft schreiben – wie geht das? Die Antwort suchen wir seit gut einem Monat in diesem Blog, ab heute als Monatszeitung auch auf Papier: Ab dem 10. Mai finden Sie OXI am Kiosk oder direkt in Ihrem Briefkasten – wenn Sie die kostenlose Erstausgabe bestellen oder gleich ein Abo abschließen.

Im Schwerpunkt »Wenn Kapitalismus Schule macht« widmen wir uns der ökonomischen Propaganda an Bildungseinrichtungen – unter anderem im Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Tim Engartner von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. »Schulbücher und Materialien sind unverändert von neoklassischen Ideen geprägt«, sagt der Professor. Juliane Karakayali hat sich den zunehmenden Wettbewerb angeschaut, mit dem Schulen auf Effizienz getrimmt werden sollen. Neue Marktlogiken verschärfen dabei alte Probleme – die Schule als Ort des Lernens und der Begegnung unterschiedlicher Gruppen droht zu verschwinden.

Warum wir einen anderen Wirtschaftsjournalismus brauchen

In der Schule fängt die Prägung durch neoliberale Ideologien an, in den Medien setzt sie sich fort. Auch deshalb sind wir überzeugt, dass ein anderer Wirtschaftsjournalismus nötig ist. Dass jeder Gedanke an eine Alternative an der Mauer der neoliberalen Betonköpfe zerschellt, liegt auch daran, dass der wirtschaftspolitische Mainstream die Berichterstattung fest im Griff hat, wie sich nicht zuletzt an der Berichterstattung über die »Griechenlandkrise« zeigte. Selbst in den Feuilletons, in denen das Denken etwas mehr Freiheiten genießt als in den Wirtschaftsteilen, ist eine Annahme unangetastet: Der Kapitalismus, in dem wir leben, ist vielleicht nicht immer bequem, aber doch das beste, was wir erwarten können. Ist das so?

»Oxi« ist griechisch und heißt Nein. Das Nein und der Zweifel stehen am Anfang einer jeden Suche. Die Kritik der bestehenden Enge und das Nachdenken über Alternativen – das ist es, was OXI als Monatszeitung und als Blog leisten will.

Den Zweifel fördern, über Alternativen nachdenken

Ein Thema, bei dem Alternativen systematisch erstickt wurden und werden, ist die »Griechenlandkrise«. Dass Griechenland überhaupt in die Bredouille kam, lag auch an Klientelismus und Korruption. Im europäischen Maßstab gibt es aber auch noch einen anderen Grund: die deutschen Exporte. Für die OXI-Printausgabe haben wir mit dem Duisburger Ökonomen Till van Treeck über die Leistungsbilanz der Bundesrepublik gesprochen.

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Über ökonomische Zusammenhänge aufklären, Alternativen vorstellen – so soll OXI Blog & Blatt zum Zweifeln anregen. Wir freuen uns, wenn Sie damit etwas anfangen können.

 

Geschrieben von:

OXI Redaktion