Wirtschaft
anders denken.

Wohlfahrtsmessung jenseits des BIP

27.11.2018
Gemeinfrei

Zur Diskussion über gesellschaftliche Leitindikatoren jenseits des Bruttoinlandsprodukts trägt der Nationale Wohlfahrtsindex bei, der ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in einen monetarisierten Gesamtindex einbezieht.

1. Einleitung

In Fachkreisen hat die Diskussion über gesellschaftliche Leitindikatoren jenseits des BIP und die Entwicklung alternativer Indikatoren bereits eine mehrere Jahrzehnte zurückreichende Tradition (Nordhaus/Tobin 1972, Cobb/Cobb 1994). Auch das Wiedererstarken eines wachstumskritischen Diskurses, der sich nicht zuletzt gegen die Kolonisierung des Denkens durch die Zielgröße BIP-Wachstum richtet (Latouche 2006), trug dazu bei, die Kritik am BIP zu popularisieren. Mittlerweile wird die Suche nach besseren Messinstrumenten weltweit von zahlreichen Initiativen vorangetrieben, an denen immer häufiger Regierungsinstitutionen und die amtliche Statistik beteiligt sind. Die Vielfalt der internationalen und auch nationalen Initiativen ist ermutigend, birgt aber gleichzeitig die Gefahr, durch ihre Komplexität als Kritik am BIP an gesellschaftlichem Momentum zu verlieren – zumal die überwiegende Mehrheit der vorgeschlagenen Indikatorensysteme das BIP weiterhin als wichtige ökonomische Kennziffer mitführt oder als Bezug für andere Kennziffern verwendet. Dies könnte dazu beitragen, dass die faktische einseitige Fokussierung auf das BIP und vor allem seine Wachstumsraten in Politik und Gesellschaft noch immer überwiegt. Daher ist es weiter wichtig, das BIP mit einer anderen Perspektive auf die gesellschaftliche Gesamtentwicklung zu kontrastieren und so zur Diskussion anzuregen. Der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI) zielt auf einen solchen Perspektivwechsel.

Der NWI ist ein Maß, das an den Defiziten des BIP als Wohlfahrtsmaß anknüpft und ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in einen monetarisierten Gesamtindex einbezieht, dessen Entwicklung mit der des BIP verglichen werden kann. Seine Berechnung bleibt bewusst relativ eng an der Systematik der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, fokussiert indessen auf die Entwicklung der gesellschaftlichen Wohlfahrt eines Landes. 

Entwickelt im Rahmen eines Forschungsauftrags des Umweltbundesamtes (UBA), wurden 2009 erste Ergebnisse vorgelegt (Diefenbacher/Zieschank 2009). Es folgten methodische Weiterentwicklungen und Aktualisierungen, zuletzt mit jährlicher Frequenz. Hinzu kamen ab 2011 Studien in mehreren Bundesländern, zunächst im Auftrag von Landtagsfraktionen der Partei Bündnis ’90/Die Grünen, später auch aus Landesregierungen. Auf politisches Interesse stieß der NWI zudem im Zuge der Arbeit der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, fand aber keinen Eingang in das vorgeschlagene Indikatorenset. Im Jahr 2017 wurde der NWI erstmals in das regelmäßig vom UBA publizierte Berichtssystem „Daten zur Umwelt“ aufgenommen. Um den Nationalen Wohlfahrtsindex leichter zugänglich zu machen, wurde außerdem eine webbasierte, interaktive Präsentation entwickelt (www.nationaler-wohlfahrtsindex.de).

2. Methodik des NWI

Der NWI teilt die Grundprinzipien des Index for Sustainable Economic Welfare (ISEW) beziehungsweise Genuine Progress Indicator (GPI) und ist insofern einer „Indikatorenfamilie“ zuzurechnen, die seit den frühen 1990er Jahren innerhalb der Ökologischen Ökonomie ihren festen, wenn auch nicht unumstrittenen Platz hat (Held et al. 2017, Bagstadt et al. 2014). 

In den NWI einbezogen werden Komponenten, die Wohlfahrtsaspekte wie beispielsweise Verteilung, unbezahlte gesellschaftliche Arbeit, Umweltschäden und Ressourceninanspruchnahme erfassen. Dabei folgt der NWI einem Gesamtrechnungsansatz und errechnet sich überwiegend durch die einfache Addition oder Subtraktion monetarisierter Komponenten. In seiner aktuellen Form umfasst der NWI insgesamt 20 Komponenten, die im Einzelnen in Tabelle 1 dargestellt werden.

Zusammenfassen lässt sich das Konstruktionsprinzip folgendermaßen:

  • Die Basisgröße sind die mit der Einkommensverteilung gewichteten Konsumausgaben der privaten Haushalte. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass der Konsum von Gütern und Dienstleistungen den Menschen generell Nutzen stiftet, ein zusätzlicher Euro Einkommen den Nutzen eines ärmeren Haushalts aber stärker erhöht als den eines reicheren. Der Wohlfahrtsgewinn durch allgemeine Konsumsteigerungen fällt daher in der Tendenz niedriger aus, je ungleicher das Einkommen in einer Gesellschaft verteilt ist.
  • Addiert werden nicht über den Markt bezahlte Wertschöpfung durch Haus- und Familienarbeit sowie ehrenamtliche Tätigkeiten und ein Teil der öffentlichen Ausgaben für Gesundheit und Bildung.
  • Zudem wird eine Korrektur für das zeitliche Auseinanderfallen von Kosten und Nutzen dauerhafter Konsumgüter vorgenommen. Das heißt, es werden die Ausgaben im Rechnungsjahr für Gebrauchsgegenstände, welche länger als ein Jahr genutzt werden, abgezogen, und der Nutzenstrom aus dem Bestand dauerhafter Konsumgüter im jeweiligen Jahr hinzuaddiert. Je nach spezifischer Situation kann der Wert positiv oder negativ ausfallen.
  • Abgezogen werden insgesamt 14 Komponenten, die wohlfahrtsmindernde soziale und ökologische Aspekte erfassen (insb. Reparatur- und Schadenskosten, Ersatzkosten für den Verbrauch nicht erneuerbarer Energieträger und Kosten der Atomenergienutzung).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Ergebnisse

Die aktuelle Zeitreihe des Nationalen Wohlfahrtsindex umfasst Werte für die Jahre 1991 bis 2016. Die Veränderungen des NWI können damit über einen Zeitraum von 26 Jahren mit der Entwicklung des BIP in Deutschland verglichen werden. Dafür werden sowohl der NWI als auch das BIP auf das Jahr 2000 = 100 normiert.

Betrachtet man den gesamten Berichtszeitraum von 1991 bis 2016, zeigen die Zeitreihen des BIP und des NWI sehr unterschiedliche Bilder der gesellschaftlichen Entwicklung (siehe Schaubild 1). Das BIP weist ein relativ kontinuierliches, wenn auch über die Jahre unterschiedlich stark ausgeprägtes und durch die Finanzkrise im Jahr 2009 kurz unterbrochenes Wachstum aus. Insgesamt steigt das BIP von 1991 bis 2016 um knapp 35 Punkte an. Betrachtet man die Zeitreihe des BIP, drängt sich also der Eindruck eines – fast – kontinuierlichen Fortschritts auf. 

Ein ganz anderes Bild zeigt sich bei Betrachtung der Zeitreihe des NWI. Während bis zum Jahr 1999 (Phase 1) auch hier eine stetige Verbesserung zu sehen ist, geht der NWI von 1999 bis 2005 (Phase 2) deutlich zurück. Und wo das BIP von 2005 bis 2013 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 1,4% pro Jahr ansteigt, da stagniert der NWI bei Werten, die deutlich unterhalb des Niveaus des Jahres 2000 liegen (Phase 3). Während die Wohlfahrtssituation gemäß BIP also immer besser zu werden scheint, zeigt sich beim NWI ein differenzierteres Bild: Erst wurde es besser, dann wieder schlechter. Es folgte eine Zeit der Stagnation, und auch die Steigerung der letzten drei Jahre (Phase 4) führt bisher lediglich auf das Niveau von 1995/96 zurück. Im Vergleich zum Jahr 1991 hat der NWI bis zum Jahr 2016 damit nur um 5,7 Punkte zugelegt. 

Die Hauptverantwortung dafür, dass die Bilanz nicht besser ausfällt, tragen die gestiegene Einkommensungleichheit und die dadurch ausgelösten Rückgänge bei den gewichteten privaten Konsumausgaben (K2). Der Wert der Komponente übertrifft im Jahr 2016 mit 1.282 Mrd. Euro erstmals seit 2004 wieder den Wert des Jahres 1991 (um rund 24 Mrd. Euro). Der tatsächliche Einfluss der Einkommensgewichtung wird deutlich, wenn man die Entwicklung der tatsächlichen (ungewichteten) privaten Konsumausgaben separat betrachtet: Diese stiegen von 1991 bis 2016 um 247 Mrd. Euro an. Die Verschlechterung der Einkommensverteilung führte also insgesamt zu einem Verlust in Höhe von 223 Mrd. Euro. Deutliche Wohlfahrtsverluste ergeben sich außerdem vor allem bei Komponente 3, dem Wert der Hausarbeit: Da die für Hausarbeit eingesetzte Zeit deutlich abnahm (-18%, von 216 Minuten pro Tag auf 178 Minuten pro Tag), ging die bewertete Hausarbeit (K3) um 91 Mrd. Euro zurück. 

Dass unter dem Strich trotzdem ein Zugewinn gegenüber 1991 zu verzeichnen ist, liegt neben den privaten (ungewichteten) Konsumausgaben vor allem an verbesserten Umweltkomponenten: Insgesamt verringerten sich deren negative Wohlfahrtseinflüsse um 127 Mrd. Euro, wobei der größte Teil auf Verringerungen der Luftschadstoffemissionen zurückgeht (K14, -88 Mrd. Euro), gefolgt von einer Reduzierung der Treibhausgase (K19, -24 Mrd. Euro). Diese Verbesserungen traten ganz überwiegend bereits in den 1990er Jahren ein. Aber auch andere Komponenten, so die Verringerung des Abstands zwischen Kosten und Nutzen dauerhafter Konsumgüter (K6, 26 Mrd. Euro) und der Rückgang der Verkehrsunfallkosten (K8, -18 Mrd. Euro), trugen ihren Teil dazu bei, dass beim NWI insgesamt noch ein Plus von 5,7 Punkten (+ 89 Mrd. Euro) im Jahr 2016 im Vergleich zum Jahr 1991 stehen bleibt. 

4. Grenzen des NWI

Der NWI erhebt nicht den Anspruch, DIE gesellschaftliche Wohlfahrt eines Landes in allen Facetten abzubilden. Der Index zeigt vor allem, dass soziale, ökologische und auch ökonomische Aspekte, die nicht oder sogar mit dem falschen Vorzeichen in die Berechnung des BIP eingehen, die Wohlfahrt eines Landes maßgeblich beeinflussen können. Er weist damit darauf hin, dass ein Wohlfahrtsmaß für das 21. Jahrhundert sich nicht allein auf die Erfassung der über den Markt vermittelten Wertschöpfung verlassen kann.  

Wie jedes Maß für ein so komplexes Konzept wie gesellschaftliche Wohlfahrt unterliegt auch der NWI Beschränkungen, von denen hier einige beispielhaft genannt werden sollen. So beruht der Index auf der Grundannahme, dass die Summe individueller Konsumausgaben eine adäquate Ausgangsgröße für die Betrachtung gesellschaftlicher Wohlfahrt ist und dass Konsumsteigerungen unter sonst gleichen Bedingungen die Wohlfahrt steigern. Den in Postwachstums-Strategien in der Regel geforderten beziehungsweise für möglich gehaltenen Kulturwandel weg von materiellen Werten, der trotz rückläufigen Konsums eine stabile gesellschaftliche Wohlfahrt mit sich bringen soll, kann der NWI auf Grund dieser Annahmen nicht abbilden.

Mit Ausnahme des Index der Einkommensverteilung sind – wie beim BIP – alle Teilindikatoren monetarisierte Stromgrößen, die sich auf ein bestimmtes Rechnungsjahr beziehen. Die monetäre Bewertung von Umweltschäden oder sozialen Folgen von Verkehrsunfällen erfordert schwierige methodische und zum Teil normative Entscheidungen, die immer bis zu einem gewissen Grad kontrovers bleiben werden (BMU 2002, Jax et al. 2013, Kallis et al. 2015). Hinzu kommt, dass das Kriterium der „Monetarisierbarkeit“ das Betrachtungsgebiet des NWI naturgemäß auf solche Komponenten einschränkt, die sich „monetarisieren lassen“. 

Dass sich der Gesamtindex durch Addition und Subtraktion in Geldeinheiten ausgedrückter Elemente berechnet, impliziert außerdem rechnerisch die in der Wirklichkeit nicht gegebene vollständige Substituierbarkeit unterschiedlicher wohlfahrtsrelevanter Aspekte. Aus einem positiven Trend des NWI lässt sich daher zum Beispiel nicht erkennen, ob die Wohlfahrtsentwicklung eines Landes längerfristig ökologisch tragfähig wäre. 

Grenzen resultieren aber nicht nur aus der Methodik und ihren Implikationen, sondern auch aus der Verfügbarkeit von Daten: Gerade im Umweltbereich können wichtige Bereiche wie etwa Biodiversitätsverluste noch immer nicht adäquat einbezogen werden, so dass derzeit von einer Unterbewertung ökologischer Aspekte im NWI auszugehen ist. Eine umfassendere Berücksichtigung dieser Kosten könnte merkliche Veränderungen des Wohlfahrtsindex zur Folge haben.

5. Fazit

Nicht zuletzt aufgrund der teilweise schwierigen Datenlage ist der NWI weiterhin „work in progress“. Unabhängig davon erbringt die Berechnung des Nationalen Wohlfahrtsindex und der Regionalen Wohlfahrtsindizes bereits interessante empirische Ergebnisse, die in ihrer Gesamtentwicklung bislang stabil sind. Aus unserer Sicht erfordern Interpretation und Verwendung des NWI daher Abwägung und Eingrenzung, aber auch Pragmatismus. Der Index zeigt, dass ein alternatives Messkonzept für gesellschaftliche Wohlfahrt möglich ist und ergänzende, oft kontrastierende Informationen zum BIP liefert. Die Suche nach Ursachen verweist auf die Entwicklung der einzelnen Komponenten, aber auch auf den weiteren Kontext nachhaltiger Entwicklung. So wird greifbar, dass zur Beurteilung der gesellschaftlichen Wohlfahrt Aspekte wesentlich sind, die im BIP nicht erfasst werden – und bislang allzu oft „nicht zählen“.

Benjamin Held und Dorothee Rodenhäuser sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Interdisziplinäre Forschung der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft. Ihr Beitrag erschien zuerst hier.

Der vorliegende Beitrag basiert maßgeblich auf Veröffentlichungen in der Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ (Rodenhäuser et al. 2018a) und beim Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) (Rodenhäuser et al. 2018b). Für ausführlichere Informationen zum NWI sei auf diese beiden Artikel und auf folgende Website verwiesen: http://www.fest-heidelberg.de/fne-themenfeld-wohlfahrtsindizes/ 

Referenzen

Bagstad, Kenneth J./Berik, Günseli/Gaddis, Erica J. Brown, 2014: Methodological developments in US state-level Genuine Progress Indicators: Toward GPI 2.0, in: Ecological Indicators, vol. 45, S. 474-485.

Cobb, Clifford W./Cobb, John B. Jr. (Hrsg.) (1994): The green national product. A proposed Index of Sustainable Economic Welfare. Lanham/ New York/ London: University Press of America.

Diefenbacher, Hans/Held, Benjamin/Rodenhäuser, Dorothee (2017): Allgemeine Wohlfahrt 2015 gestiegen, in: IMK Report Nr. 127, S.18-21.

Diefenbacher, Hans/Held, Benjamin/Rodenhäuser, Dorothee/Zieschank, Roland (2016): Aktualisierung und methodische Überarbeitung des Nationalen Wohlfahrtsindex 2.0 für Deutschland – 1991 bis 2012 – Endbericht, in: Umweltbundesamt (Hrsg.): Reihe Texte 29/2016. Dessau-Roßlau. 

Diefenbacher, Hans/Zieschank, Roland (2009): Wohlfahrtsmessung in Deutschland – ein Vorschlag für einen nationalen Wohlfahrtsindex. Heidelberg/Berlin: FEST/FFU.

Held, Benjamin/Rodenhäuser, Dorothee/Diefenbacher, Hans/Zieschank, Roland (2017): The National and Regional Welfare Index (NWI/RWI): Redefining Progress in Germany, in: Ecological Economics, vol. 145, S. 391-400, https://doi.org/10.1016/j.ecolecon.2017.11.026

Jax, Kurt/Barton, David N./Chan, Kai M. A. et al. (2013): Ecosystem services and ethics, in: Ecological Economics, vol. 93, S. 260-268.

Latouche, Serge (2006): Le pari de la décroissance. Paris: Fayard.

Nordhaus, William/Tobin, James (1972): Is growth obsolete?, in: National Bureau of Economic Research (Hrsg.), Economic Growth. New York: Columbia University Press.

Rodenhäuser, Dorothee /Held, Benjamin /Diefenbacher, Hans /Zieschank, Roland (2018a): „Orientierung an ewigem Wachstum oder gesellschaftlicher Wohlfahrt?“, in: Ökologisches Wirtschaften, 33. Jg., Heft 1, S. 30-36.

Rodenhäuser, Dorothee /Held, Benjamin /Diefenbacher, Hans (2018b): NWI 2018 – Konsum treibt die Entwicklung des Nationalen Wohlfahrtsindex an. IMK Policy Brief Juli 2018.

Talberth, John/ Weisdorf, Michael (2017): Genuine Progress Indicator 2.0: Pilot Accounts for the US, Maryland, and City of Baltimore 2012–2014, in: Ecological Economics, vol. 142, S. 1-11.

Umweltbundesamt (Hrsg.) (2017): Daten zur Umwelt 2017 – Indikatorenbericht. Dessau-Roßlau. 

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